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Wildpflanzen aktuell

Maispitzen & Walddüfte

Liebe Leserinnen & Leser der wilden Nachrichten!

 Der Mai ist in der Natur einfach dufte! Wenn die Blütensaison so richtig losgeht, sind alle Sinne gefragt und vielleicht auch gefordert! Die natürlichen Aromen sind (noch) nicht für alle Nasen selbstverständlich, da unsere Welt doch sehr von künstlichen Duftnoten geprägt ist, von denen wir uns im Alltag oft schwer entziehen können. Beim regelmäßigen Verzehr von essbaren Wildpflanzen ändert sich jedoch garantiert nicht nur der Geschmackssinn, sondern auch der Geruchssinn. Darum heißt es im Mai auch: „Immer der Nase nach“.

Der berühmte Waldmeister riecht allerdings erst, wenn er getrocknet ist. Der typische Bärlauchgeruch in Auwäldern ist oft schon vorher wahrzunehmen, auch wenn der Bärlauch nunmehr in die Blüte geht. Die aktuelle Sammelliste gibt für alle wichtigen essbaren Wildpflanzen wertvolle Hinweise und Tipps! Beim Waldspaziergang sind nun deutlich die Mai-Spitzen von Fichte, Tanne & Co. zu sehen – schon von weitem leuchten sie hell im Wald. Hiervon gibt es allerlei Leckeres und Gesundes herzustellen: Bitte unter Wilde Rezepte die Mai-Neuheiten entdecken und am besten auch sofort ausprobieren!

Mit einer vollen Sammeltüte nach Hause zu kommen, schenkt viel mehr als nur gesundes Essen und frische Luft in den Lungen. Es gibt das Gefühl, für sich (und die Familie) sorgen und sich unabhängig(er) und frei(er) fühlen zu können. Selbstverständlich immer mit der entsprechenden Sorgfalt und dem notwendigen Respekt beim Sammeln der Pflanzen.

„In einem großen Geiste bricht jahrhundertelanges im Verborgenen schaffendes Keimen der Naturkräfte zur strahlenden Blüte auf.“
Zitat von Christian Morgenstern (1871-1914).

Mit diesem Gefühl der engen Verbundenheit mit den Naturkräften wünsche ich zusammen mit meinem wilden Team allen Lesern, Kursteilnehmern und Freunden eine friedliche Zeit!

Ihr/Euer Markus Strauß

PS:
Das kostenfreie E-Book "Glück ist Ansichtssache" der wilden Fachberaterin Astrid Buzin aus Postdam ist ab sofort hier zu entdecken. Astrid schreibt dazu: „Ich empfehle dieses E-Book allen, die am Vormittag ein kurzweiliges, interessantes Buch mit vielen Anreizen lesen möchten, um am Nachmittag noch genügend Zeit zu haben, ihr Leben neu anzupacken.“ Die wilde Natur spielt hier natürlich auch eine Rolle!

(c) Titelbild: iStockfotografie 1165293043

Wildes Rezept

Fichten-Spitzen-Sirup

Das Rezept schmeckt auch mit Waldkiefer, Schwarzkiefer, Zirbelkiefer, Weißtanne, Douglasie und Lärche. Als Gelierhilfe kann auch Agar-Agar oder Johannisbrotkernmehl verwendet werden (Zubereitung und Mengen bitte dem Packungsbeschrieb entnehmen).

Zutaten für 1,3 Liter Sirup
4 Handvoll junge Fichtenspitzen
1 Liter reines Wasser
500 g Rohrohrzucker
2 EL Zitronensaft
2 EL Pektin oder Speisestärke, in wenig Wasser glatt gerührt

Zubereitung
Die Fichtenspitzen im Wasser abgedeckt kurz aufkochen lassen – bis die Spitzen ihre Farbe verloren haben. Dann über Nacht zugedeckt ziehen lassen. Am nächsten Tag durch ein Tuch filtern, dieses zuletzt gut auspressen. Auf diese Weise erhält man 1 l Fichtenwasser, das jetzt mit Rohrohrzucker, Zitronensaft und Pektin erhitzt wird. Unter ständigem Rühren zu einem Sirup einkochen, bis die gewünschte, dickflüssige Konsistenz erreicht ist. Währenddessen Schraubdeckelgläser im Backofen sterilisieren. Den fertigen, heißen Sirup in die heißen Gläser füllen. Mit weißem Zucker zubereitet, wird der Fichtensirup hellbraun. Mit Rohrohrzucker bekommt er eine dunkle, goldbraune Farbe und schmeckt ähnlich würzig wie Waldhonig! Er eignet sich gut als Brotaufstrich sowie zum Süßen und Aromatisieren von Joghurt, Quarkspeisen, Tee und Salatsaucen.

Das Rezept ist entnommen aus dem Klassiker "Köstliches von Waldbäumen".

(c) Titelbild: iStockfotografie 1242404500
100 % wild & bio in der Küche

Mit dem eWilpari® Waldapero fing alles an: Aus der Kombination von wilden Kräutern und wilden Beeren wurde der erste wilde Aperitif gezaubert und bereichert seitdem in seinem typischen, aber 100 % natürlichen Farbton jedes festliche Menü, einen entsprechenden feierlichen Anlass oder einfach purer Genuss, der dabei Gutes tut.
Der waldige Aperitif kann mit in der Mischung mit Orangensaft, Prosecco, Gin oder auf Eiswürfel getrunken werden. Der genussvolle Botschafter für die Stiftung Ewilpa® fördert gleichzeitig den Aufbau von weiteren essbaren Parks. Der Gewinn fließt somit unmittelbar in die Stiftung Ewilpa® hinein. 

Mit der Produkterweiterung auf eWilpari® wildes Salz, eWilpari® wilder Essig sowie eWilpari® wildes Gelee kommt nun noch mehr Wildes in die Küche und auf den Tisch. Die Cocktail House Manufaktur in Bayern stellt für die Stiftung in liebevoller Handwerkskunst alle eWilpari®-Produkte her. Im Viererpakt – zusammen mit dem Waldaperitif – können die Mitglieder der eWilpari®-Familie auch als Genusspakt erworben werden.

(C) Foto: Cocktail House Manufaktur & Julian Bauer

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Tipp: Bitte beim Bestellen im Shop die s.g. „18-Jahre-Hürde“ anklicken, dann geht es bequem weiter.

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Wilder Podcast by Claudia Maschner

Die neue Folge #16 erzählt von köstlichen Maipflanzen, die nun zu entdecken sind – unter anderem frische Baumblättern und helle Fichtenspitzen. Doch auch andere, essbare Nadelbäume können für wilde und gesunde Kost genutzt werden.

Im Ewilpa®Podcast spricht Claudia Maschner mit Christoph und Detlev Falke aus Felsberg in Hessen. Sie sind „Die Kräutermänner“ und nicht nur Fachberater für essbare Wildpflanzen, sondern auch Phytotherapeuten und ausgebildete Waldbademeister!

Von der wohltuenden Wirkung des Waldes in unserem Leben und sogar am Ende des Lebens erzählen sie in dieser Folge „wild + gesund /Wege“. Die Pflanze im Fokus ist diesmal der Schwarze Holunder, dessen Blüten etwa ab Ende Mai gesammelt werden können.

Es lohnt sich, beim Hören einen Schreibblock für Notizen bereitzulegen oder den Podcast gleich nochmals anzuhören ;-) Geheimtipps garantiert!

Copyright Foto: iStockfoto 879661826

ZUR AKTUELLEN FOLGE


Lust auf die Mai-Folge aus 2021?
Da geht es im Interview mit Markus Strauß auch um die bekannten Fichtenspitzen, dazu um das Wiesenschaumkraut und das wilde Triumvirat.

ZUM ARCHIV
Wilde Sammelliste

Es duftet im Wald und auf der Wiese! Der Mai ist blüten- und dufttechnisch wirklich der Wonnemonat! Die so genannten Mai-Spitzen von Fichte, Tanne & Co. sind nun für den berühmten Fichten-Sirup, die Mai-Spitzen-Butter oder das leckere Wald-Oxymel zu sammeln. Auch Waldmeister & Wiesen-Labkraut schenken zarte Düfte. Außerdem ist jetzt noch (aber nicht mehr lange) Zeit, die Blätter von Birke, Buche, Sommerlinde und Spitzahorn zu sammeln (in höheren Lagen blüht erst jetzt der Spitzahorn).

Beim Bärlauch wachsen je nach Region nun die Knospen oder eben schon die Blüten, die ebenso lecker zubereitet werden können. In den Sammelbeutel kommen nun die grünen Wilden hinzu wie Brennnessel, Giersch, Knoblauchsrauke, Löwenzahn, Taubnesselarten, Roter Wiesenklee, Schafgarbe, Spitzwegerich, Vogelmiere, oft auch schon Wiesen-Bärenklau und Wiesen-Salbei.
Das Wiesen-Schaumkraut wächst in diesem Jahr besonders üppig (In Folge des eher feuchten Vorjahres). Das zarte Gewächs aus der Familie der Kreuzblütengewächse ist perfekt für Salate, Aufstriche, Gemüsegerichte …
Copyright Foto: Birgit Matz

ZUR AKTUELLEN SAMMELISTE

Der praktische Ernteplaner als Plakat: 
70 essbare Wildpflanzen auf einen Blick fürs ganze Jahr! Klimaneutraler Druck mit umweltfreundlichen Öko-Druckfarben auf Pflanzenölbasis auf einem 100%-Recycling-FSC®-Material. Für die Küche oder den Flur ...

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Best-of-Bio-Balkon

Beim Jubiläums- Bio-Balkon-Kongress vom 6. bis 15. Mai 2022 werden 30 der beliebtesten und begeisterndsten Experten-Beiträge aus 5 Jahren Bio-Balkon-Kongress gezeigt. Der Kongress ist komplett kostenfrei – Anmeldung genügt. Selbstverständlich sind auch die essbaren Wildpflanzen mit (m)einem Interview mit dabei! 

Das sind die Balkon-Themen …
  • Basics zu Pflanzgefäßen, Bewässerung, lebendigem Substrat, biologischer Düngung/Pflanzenschutz & geeigneten Pflanzen
  • Spaß bei der Selbstversorgung
  • Beitrag für das Stadtklima und den Erhalt der Artenvielfalt
  • Die besten Praxis-Tipps zum Gelingen
  • Re-Integration essbarer Wildpflanzen auf dem Balkon
  • Mehr Wohlfühlorte mit wunderbaren Blüten, Düften und essbaren Wildpflanzen
  • Tomaten, Erdbeeren, Salaten, Kräutern
  • Insekten und andere Tiere fördern.
Konkrete Unterstützung gibt es in begleitenden Live Frage-Antwort-Runden. In der Facebookgruppe zum Bio-Balkon Kongress können sich die Teilnehmer im geschützten Rahmen austauschen. 

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Dr. Markus Strauß
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Aichbaindt 5
87487 Wiggensbach


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